Energiewende in Stade muss kommen Drucken
Mittwoch, 31. August 2011 um 00:00


Stade zukunfsfähig!

Pressemitteilung der Kampagne "Stade zukunftsfähig!" vom 26.8.2011


Parteienübergreifender Konsens: Energiewende in Stade muss kommen!


Im vollbesetzen Saal fand gestern Abend im Stadeum eine hochkarätige Diskussionsrunde zum Thema "Energiewende in Stade" statt. Neben den beiden Bürgermeisterkandidatinnen Silvia Nieber (SPD) und Kristina Kilian-Klinge (CDU) nahmen Vertreter von CDU, SPD, Grünen, FDP, Wählergemeinschaft Stade sowie der Linken an der Veranstaltung teil, die im Rahmen der neuen Kampagne "Stade zukunftsfähig!" organisiert wurde.

Die Veranstalter freuen sich sehr über die außerordentlich starke Resonanz. Mit über 150 Zuschauern war der Saal voll besetzt.


Silke Hemke, Vorstandsmitglied des BUND Stade wertet die Veranstaltung als vollen Erfolg. "Mit der Diskussionsrunde haben wir unser Ziel erreicht, dem Zukunftsthema Energiewende in Stade mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Alle Politiker sprachen sich dafür aus, die Chancen der Energiewende in Stade zu nutzen. Entscheidend ist jetzt die konkrete Ausgestaltung."

Weitgehender Konsens herrschte auf dem Podium darüber, dass für den weiteren Diskussionsprozess in Stade eine Bestandsaufnahme hilfreich ist. Daniela Setton, Energieexpertin bei der klima-allianz deutschland betont: "Um zu wissen, welche Potentiale es hier in Stade gibt, müssen jetzt endlich Zahlen und Fakten auf den Tisch. Erfahrungen aus anderen Kommunen und Regionen zeigen, dass ein ambitioniertes Vorgehen in Sachen Energiewende und Klimaschutz klare Analyse, politische Konzepte und Zielvorgaben benötigt. Diese müssen überprüfbar sein."

Erwartungsgemäß kontrovers wurden die Kohlekraftwerksplanungen in Stade diskutiert. Die Vertreter der Grünen und Linken sprachen sich aus Gründen des Klimaschutzes grundsätzlich gegen den Neubau von Kohlekraftwerken aus. Sie befürworteten stattdessen die Nutzung von hocheffizienten und flexiblen Gaskraftwerken. Die Vertreter der anderen Parteien und die beiden Bürgermeisterkandidatinnen erklärten ihre Unterstützung für die Kohlekraftwerkspläne der Dow.

Alle Politikerinnen und Politiker werteten das Klimaschutzkonzept, das am kommenden Montag im Stadtrat verabschiedet wird, als ein wichtiges Signal. "Wir begrüßen diesen Schritt. Aber für uns ist klar, ein Klimaschutzkonzept kann nur erfolgreich sein ohne neue Kohlekraftwerke."  betont Adolf Meyer, Sprecher der Bürgerinitiative Stade – Altes Land. "Wir haben den Eindruck, dass die Politiker sich gezwungen sehen, den betriebswirtschaftlichen Interessen eines einzelnen Unternehmens den Vorrang vor Klimaschutz und Energiewende zu geben. Natürlich geht es darum, die energieintensiven Industrien kostengünstig mit Strom und Dampf zu versorgen. Aber das muss im Einklang mit Klimaschutz und Energiewende geschehen."  fordert Meyer.

Alle Politikerinnen und Politiker werteten das Klimaschutzkonzept, das am kommenden Montag im Stadtrat verabschiedet wird, als ein wichtiges Signal. "Wir begrüßen diesen Schritt. Aber für uns ist klar, ein Klimaschutzkonzept kann nur erfolgreich sein ohne neue Kohlekraftwerke." betont Adolf Meyer, Sprecher der Bürgerinitiative Stade – Altes Land.

Erwartungsgemäß kontrovers wurden die Kohlekraftwerksplanungen in Stade diskutiert. Die Vertreter der Grünen und Linken sprachen sich aus Gründen des Klimaschutzes grundsätzlich gegen den Neubau von Kohlekraftwerken aus. Sie befürworteten stattdessen die Nutzung von hocheffizienten und flexiblen Gaskraftwerken. Die Vertreter der anderen Parteien und die beiden Bürgermeisterkandidatinnen erklärten ihre Unterstützung für die Kohlekraftwerkspläne der Dow.

"Wir haben den Eindruck, dass die Politiker sich gezwungen sehen, den betriebswirtschaftlichen Interessen eines einzelnen Unternehmens den Vorrang vor Klimaschutz und Energiewende zu geben. Natürlich geht es darum, die energieintensiven Industrien kostengünstig mit Strom und Dampf zu versorgen. Aber das muss im Einklang mit Klimaschutz und Energiewende geschehen." fordert Meyer.

Ingrid Meyer-Schmeling, Sprecherin der Bürgerinitiative Stade - Altes Land, betonte: "Wir finden gut, dass beide Bürgermeisterkandidatinnen ankündigten, im Falle ihrer Wahl eine stärkere Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Energiewende zu ermöglichen. Wir setzen darauf, dass dem auch Taten folgen."

Weitere Informationen zur Kampagne sowie die kurzen Positionen der Parteien zur Energiewende finden Sie unter http://www.stade-zukunftsfaehig.de/positionenderparteien