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Aus für Kohlekraftwerk in Krefeld - Vorbild für Stade Drucken E-Mail
Freitag, 29. Juli 2011 um 12:46

Bürgerinitiative begrüßt Aus für Kohlekraftwerk in Krefeld

Das Stadtwerke-Konsortium Trianel verzichtet auf das Kohlekraftwerk in Krefeld. Stattdessen soll nun in ein modernes und mit erneuerbaren Energien kompatibles Gaskraftwerk investiert werden, das den Krefelder Chemiepark mit Energie versorgen soll.

Die Bürgerinitiative Stade - Altes Land begrüßt, dass Krefeld nun auf ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk setzt und somit Vorbild für Stade werden sollte. Denn die Chemieanlage in Krefeld kann von der Größe und Struktur mit der Dow-Anlage in Stade verglichen werden. Es zeigt sich somit, dass auch für Stade durchaus andere Optionen als Kohlekraft möglich sind. Der Bau des GuD-Kraftwerks in Krefeld widerlegt auch das immer wieder behauptete Argument, dass Gaskraftwerke nicht wirtschaftlich sind.

 
Ohne Atom und Kohle in die Zukunft Drucken E-Mail
Donnerstag, 16. Juni 2011 um 22:59


Hohmeyeraus Stader Tageblatt vom 17. Juni 2011, von Christian Schmidt, Foto: Christian Schmidt

Ohne Atom und Kohle in die Zukunft
Professor Olav Hohmeyer in Hollern-Twielenfleth

Der geplante Ausstieg aus der Atomenergie und die völlige Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Quellen wie Off-Shore-Windkraftwerke ist in den nächsten 20 Jahren möglich, ohne dass noch geplante Kohle- oder Gaskraftwerke gebaut werden müssen. Das hat am Mittwochabend der Flensburger Professor Olav Hohmeyer in Hollern-Twielenfleth erklärt.

Nun ist Hohmeyer, eingeladen von Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bürgerinitiative Stade-Altes Land und der Klimaschutzorganisation Oxfam, nicht irgendwer: Als Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) berät er die Regierung Merkel als Fachmann für Energiewirtschaft. Schon 2010 hatte der SRU in einem Thesenpapier formuliert: "Eine sachliche Analyse zeigt (...), dass eine Stromversorgung ohne Kohle und Kernenergie auf der Basis regenerativer Energiequellen möglich ist. Die (...) Neubauplanungen für Kohlekraftwerke", so heißt es dort weiter, "stehen im krassen Gegensatz zu einem klimaverträglichen Energieversorgungssystem." Zwar hat die Bundesregierung nach den Ereignissen von Fukushima bei der Atomenergie eingelenkt und sich auf eine maximale Restlaufzeit der nuklearen Reaktoren bis 2022 festgelegt. Doch gegen den aus Sicht der Klimaschützer gefährlichen Neubau von Kohlemeilern hat Merkel nichts einzuwenden.
Dabei, so SRU-Fachmann Hohmeyer, ist es überhaupt nicht erforderlich, über die bereits begonnenen Neubauten fossil befeuerter Kraftwerke hinaus, neue Vorhaben zu realisieren. Das gelte somit auch für die zwei avisierten Stader Kohlekraftwerke bei der Dow in Bützfleth und der Eon in Bassenfleth.

Weg von nuklearen und fossilen Brennstoffen, hin zu regenerativer Energie: "Diesen Kurs können wir sofort einschlagen", betonte Hohmeyer am Mittwochabend im Hollerner Hof. Je nach Laufzeit der bereits in Betrieb oder Bau befindlichen Kohle- und Gaskraftwerke geht Hohmeyer von einer hundertprozentigen Energieversorgung durch erneuerbare Energien im Jahr 2030 bis 2050 aus, also etwa innerhalb der nächsten 20 bis 40 Jahre.
Einen vorübergehenden Anstieg der Kohlendioxid-Emissionen nach Abschalten der Atomkraftwerke und bis zur vollständigen Versorgung mit erneuerbaren Energiequellen hatte der Sachverständigenrat eingeräumt.

Als wichtige Schritte beim Übergang in ein neues Energiezeitalter nannte Hohmeyer den Ausbau der Stromübertragungsnetze und der Energiespeicherung. "Höchstspannungsleitungen müssen nicht über Köpfe hinweg geführt werden", meinte Hohmeyer angesichts der vielerorts herrschenden Kritik an den Ausbauplanungen für Überlandleitungen auch in besiedelten Bereichen.

Zwar sei eine flächendeckende Erdverkabelung nicht notwendig. Dennoch sei sie streckenweise sinnvoll, wenn es nicht gelänge, oberirdische Leitungen um bewohnte Bereiche umzuleiten. Eine Erdverkabelung sei aber möglicherweise aus militärischen Gründen angeraten, da Höchstspannungsleitungen zu den "Hauptschlagadern" unserer Zivilisation zählten. Für die kostspieligere unterirdische Verkabelung sollten deshalb vielleicht Mittel aus dem Verteidigungshaushalt eingesetzt werden.

Als Speicher für den nicht konstant zu produzierenden Naturstrom aus Wind und Sonne bieten sich aus Sicht des Energie-Ökonomen Hohmeyer mehrstufige Wasserkraft-Stauwerke in Norwegen an. Sie könnten als Puffer für saisonale Über- oder Unterproduktionen von Strom in Deutschland dienen. Entsprechende Angebote bereite das norwegische Energie-Unternehmen Statkraft vor.


 

 
E.ON – raus aus der Kohle! Die Zukunft liegt in den Erneuerbaren Drucken E-Mail
Donnerstag, 12. Mai 2011 um 20:54

Vor den Toren der E.ON-Hauptversammlung haben Oxfam und die Bürgerinitiativen "Stopp Staudinger" und "Stade - Altes Land" am 5. Mai 2011 ein symbolisches Tauziehen zwischen den Klimakillern von E.ON und den erneuerbaren Energien veranstaltet – und damit die Konzernpolitik von E.ON kritisiert. Zeitgleich machte Oxfams Klima-Campaigner Jan Urhahn mit einem Redebeitrag auf der Hauptversammlung in der GRUGAHALLE die Aktionärinnen und Aktionäre auf die klimaschädliche Politik des Konzerns aufmerksam und forderte von der Konzernspitze ein Umdenken.

Gemeinsame Pressemitteilung von Oxfam Deutschland, Bürgerinitiative Stopp Staudinger und Bürgerinitiative Stade - Altes Land vom 5. Mai 2011:

E.ON muss Energiewende einläuten / Kein Neubau von Kohlekraftwerken

Oxfam und die Bürgerinitiativen "Stopp Staudinger" und "Stade – Altes Land" fordern E.ON anlässlich seiner heute stattfindenden Hauptversammlung auf, verstärkt auf die erneuerbaren Energien zu setzen. Der Stromgigant müsse die energiepolitische Wendestimmung in Deutschland nutzen, um aus der Kohleverstromung auszusteigen.

"Das Unternehmen mit den höchsten CO2-Emissionen Europas muss den Umbau jetzt einleiten und sich vom Klimakiller Kohle verabschieden. Schon heute bedrohen und zerstören die Folgen des Klimawandels die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen in armen Ländern", sagt Jan Urhahn, Klima-Campaigner bei Oxfam Deutschland. "Die erneuerbaren Energien stehen bereit – nun muss E.ON die Zeichen der Zeit erkennen und handeln!"

E.ON setzt weiter auf neue Kohlekraftwerke

Der E.ON-Konzern bläst pro Jahr weltweit 164,8 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre. "Obwohl Vorstandschef Johannes Teyssen im November 2010 das Ziel einer weltweit CO2-neutralen und nachhaltigen Energieversorgung verkündete, setzt E.ON weiter auf den Klimakiller Kohle", sagt Winfried Schwab-Posselt, Sprecher der Bürgerinitiative "Stopp Staudinger". Die geplanten neuen Kohlekraftwerke in Datteln und Stade und der Ausbau des Kraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg würden nach Inbetriebnahme jährlich 18,6 Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 verursachen, erklärt Schwab-Posselt.

Ingrid Meyer-Schmeling von der Bürgerinitiative "Stade – Altes Land" ergänzt: "E.ONs Gerede von nachhaltiger Energieversorgung ist nichts als heiße Luft. 2011 investiert der Konzern mit 2,3 Milliarden Euro mehr als doppelt so viel Geld in konventionelle Energieträger wie in den Ausbau erneuerbarer Energien. Dort sind es nur 1,1 Milliarden Euro." Die Zukunft der Energieversorgung sei dezentral und erneuerbar, so Meyer-Schmeling. Davon profitiere nicht nur das Klima, sondern auch die lokale Wirtschaft.

Atomrisiko nicht durch Klimarisiko ersetzen

"Die gegenwärtige Debatte um die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland darf nicht dazu führen, dass das Atomrisiko durch ein Klimarisiko ersetzt wird", meint Urhahn. Die Energiepolitik müsse an zwei Leitplanken ausgerichtet werden: dem Ausstieg aus der Atomkraft, und den Erfordernissen des Klimaschutzes. Mit der Planung und dem Bau von neuen Kohlekraftwerken würde E.ON die notwendige Energiewende verzögern und den Klimawandel weiter verschärfen.

"Dessen schlimmste Auswirkungen treffen vor allem in Armut lebende Menschen in Entwicklungsländern, obwohl sie selbst kaum zum Klimawandel beitragen. Überschwemmungen oder Stürme zerstören ihr Hab und Gut, steigende Temperaturen begünstigen die Ausbreitung von Krankheiten wie Malaria, und lang anhaltende Dürren oder sintflutartige Regenfälle verringern oder vernichten ihre Ernten", so Urhahn.

Mehr Informationen zu E.ON finden Sie unter
http://oxfam.de/sites/www.oxfam.de/files/infoblatt-eon-2011.pdf

Fotos von der Aktion zur E.ON-Hauptversammlung in Essen
http://www.oxfam.de/multimedia/eon-fotos
 
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