Start RSS
19 | 11 | 2017
Hauptmenü
Rückblick
Andere Initiativen
RSS Feeds
RSS 2.0
Atom 1.0
 Zum Lesen der RSS Feeds benötigen Sie einen geeigneten Feedreader, also ein Programm zum Lesen der Feeds.

Folgende beiden URLs sind bei den beiden Feeds hinterlegt:

RSS 2.0:
http://www.bi-stade-altesland.de/index.php?option=com_content&view=frontpage&Itemid=73&format=feed&type=rss

Atom 1.0:
http://www.bi-stade-altesland.de/index.php?option=com_content&view=frontpage&Itemid=73&format=feed&type=atom

Der große Wurf fehlt Drucken E-Mail
Mittwoch, 18. Juli 2012 um 22:51

Leserbrief von Adolf Meyer, BI Stade - Altes Land, vom 3.7.2012 im Stader Tageblatt zu den Artikeln "Stade auf dem Weg zur Klimastadt" und "Immer wieder die Zukunft an der Elbe neu erfinden" (TAGEBLATT vom 25. Juni)


Stade auf dem Weg zur Klimastadt – und wer will's verderben…? "Immer wieder die Zukunft an der Elbe neu erfinden" titelt Herr Kappelt ein wenig orakelnd im Bericht über den 40. Geburtstag der Dow in Stade und spricht auch davon, dass Energie eine Herausforderung sei. Die letzte Aussage ist wohl wahr. Wie handelt Dow?
Zuletzt werden fünf Elektro-kleinwagen pressewirksam in Dienst gestellt. Die Fiat 500 sind aber eher Trippelschritte, mit denen Dow werbewirksam den Umweltgedanken des Unternehmens propagieren will.
Amerikanisch nennt man solch eine Aktion wohl "Peanuts". Der ökologische "große Wurf" fehlt noch. Oder soll der etwa das geplante Kohlekraftwerk sein? Ein umweltbewusster Energieschub für die Klimastadt Stade?
Wirkliche Energiewende ist für die Zukunft an der Elbe und weltweit gefordert. Eine Technik die gewährleistet, dass der CO2-Fußabdruck der Dow beim Vorangehen in die Zukunft der Klimastadt Stade nicht die übrige positive Bilanz der anderen in der Stadt zertritt – so in der Gangart eines Kohlekraftwerks – Dinosauriers.
Dazu eine Empfehlung – um auch die CO2 –Einsparung der fünf Fiats wirklich wirkungsvoll zu toppen: Die Firma Siemens baut in Düsseldorf das effizienteste Gaskraftwerk der Welt mit einem Wirkungsgrad von 85 Prozent. Nun mal los, Dow! Solch eine beispielhafte technische Lösung als konventionelles Kraftwerk wäre doch eine wirkliche Werbung für die corporate responsibility des Unternehmens und ein angemessener Schritt beim gemeinsamen Weg zur Klimastadt Stade.
 
BUND-Vorsitzende Silke Hemke kritisiert Dow-Berichterstattung Drucken E-Mail
Montag, 18. Juni 2012 um 00:00

Leserbrief von Silke Hemke, B.U.N.D. - Kreisgruppe Stade, vom18.6.2012 im Stader Tageblatt zu dem Artikel "Dow setzt auf regenerative Energien" (Tageblatt vom 15.06.2012)

Lieber Peter von Allwörden,

auch wenn die DOW Chemical sicherlich einer der wichtigsten Player in Stade ist und wichtiger Anzeigenkunde für das Stader Tageblatt, sollte die Berichterstattung nicht zu einem "Hofbericht" werden, was  leider immer wieder passiert. Gehört nicht Aufklärung und Information zu den originären Aufgaben einer Zeitung, auch einer Lokalzeitung? Eine zumindestens gewisse kritische Durchleuchtung öffentlicher Äußerungen?

Wie schön, dass der Präsident von DOW Deutschland, Herr Rolf Brinkmann, ein "Zeichen in Richtung Klimaschutz und nachhaltige Energie " setzen möchte. TÄTE ER ES DOCH!! Gerade in diesen Tagen gehen die Unterlagen für einen Bebauungsplan raus, in dem die DOW ein neues Kohlekraftwerk mit 1,2 Gigawatt Leistung bauen will. Und es bleibt ein Kohlekraftwerk, auch wenn etwas Wasserstoff und Biomasse beigefügt werden und auch wenn die politisch Verantwortlichen in  Stadt und Kreis schamhaft nur von einem "Industriekraftwerk" sprechen. Wie ein Kohlekraftwerk wird es jeden Jahr rd. 4,5 bis 5 Millionen Tonnen CO2 in die Luft blasen und dass wohl für die nächsten 50 Jahre! Jedes Jahr!

Jede weiteren Klimaschutzanstrengungen in Stadt und Land sind angesichts dieser Dimensionen im Grunde sinnlos, nur als Alibi tauglich.

Schöne Worte zu Umwelt und regenerativen Energien sind "in". Ein paar Elektroauto machen sich gut in der Presse und sind nicht teuer. Sie zeigen letztlich das schlechte Gewissen, das die Dow in dieser Anglegenheit  zu Recht hat. Ein so großer Konzern, der sich so gern modern und umweltbewusst zeigt, setzt in Stade noch auf die veraltete Kohletechnik. Es mag ja sein, dass Kohle heute noch ein wenig billiger ist als Gas. Auch das bestreiten Fachleute inzwischen. Aber es ist halt doppelt so schädlich für das Klima und unverantwortlich für unsere Zukunft. Auch Konzerne haben sich dieser Verantwortung zu stellen!
 
Kein Netzausbau für Steinzeittechnologien Drucken E-Mail
Freitag, 24. Februar 2012 um 08:09
Protest gegen die geplante Stromtrasse
Gemeinsame Pressemitteilung der BUND Kreisgruppe Stade und der BI Stade - Altes Land

Kein Netzausbau für Steinzeittechnologien

Der Erörterungstermin für das Planfeststellungsverfahren für den Neubau der 380 kV Leitung Stade- Dollern hat heute stattgefunden.
Die BI Stade-Altes Land und der BUND haben gegen diese Stromtrasse für das geplante E.on Kraftwerk vor dem Rathaus demonstriert.

Auf dem Erörterungstermin haben sich zwei wesentliche Problemkreise gezeigt:

1. Gibt es überhaupt eine Planrechtfertigung für die geplante Leitung? Bisher hat E.on nicht glaubhaft nachgewiesen, dass sie überhaupt ein entsprechendes Kraftwerk dort bauen wollen. Ohne diesen Nachweis kann es keine Eingriffe in privates Eigentum geben und damit auch keine Genehmigung für den geplanten Netzausbau.

2. Es ist juristisch noch nicht geklärt, ob es nicht doch möglich ist, auf einer Teilstrecke, dies betrifft besonders den Agathenburger Raum,  Erdkabel zu verlegen. Dies würde eine große Entlastung für die direkt betroffenen Agathenburger Bürger bedeuten. Für TenneT ist dies wesentlich eine finanzielle Frage.

BI und BUND bleiben bei ihrer Ablehnung. Kohlekraftwerke sind klimaschädlich, also lehnen wir auch jegliche Trasse für ein Kohlekraftwerk ab.

 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Banner
Banner
Banner