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Die drei Bürgerinitiativen BI Stade - Altes Land, BI Bützfleth und BI Haseldorfer Marsch kämpfen von unterschiedlichen regionalen Standorten für dieselben Ziele:
1. Wir fordern ... ... von den norddeutschen Ländern die sofortige Entwicklung und Umsetzung eines Energiekonzeptes für den norddeutschen Raum. Dabei sind die derzeit und voraussichtlich zukünftig benötigten Energiemengen unter Berücksichtigung der geplanten Offshore-Windkraftanlagen zu ermitteln.
2. Wir fordern ... ... ein regionales Standortkonzept für energieerzeugende Anlagen sowie ... ein Emissionskataster für den Stader Bereich und die Haseldorfer Marsch.
3. Wir fordern ... ... vom Rat und der Verwaltung der Stadt Stade, ihren bekundeten Willen zum Bau der zwei noch vorgesehenen Kohlekraftwerke unter Berücksichtigung der neuen Erkenntnisse zurückzunehmen.
4. Wir erwarten ... ... von den Politikern des Alten Landes, eindeutig Stellung gegen die Planung und Errichtung der zwei Kohlekraftwerke zu beziehen.
5. Wir erwarten ... ... von der niedersächsischen Landesregierung den sofortigen Stopp der Genehmigungsverfahren für Kohlekraftwerke, bis ein gemeinsames länderübergreifendes, überzeugendes Energie- und Raumordnungskonzept vereinbart ist.
6. Wir Bürger/innen sollten wissen, ... ... dass an den zwei in Stade geplanten Standorten weit über den regionalen Bedarf hinaus Strom produziert wird. Es ist nicht hinnehmbar, dass alle damit verbundenen Belastungen wie Großbaustellen, Kohletransport, offene Kohlelagerung in gewaltigen Ausmaßen und der Abtransport der Brennstoffrückstände auf dem Rücken der Bürger ausgetragen werden!
Hierzu muss man wissen, dass der Bedarf an Kohle für nur eins der zwei Kohlekraftwerke ca. 9.300 t/Tag beträgt. (Zum Vergleich entspricht die Umschlagkapazität des Hansaport in Hamburg ca. 25.000 t/Tag. Für die Verbrennung der Kohle ist Kalkstein (ca. 280.000 t/Jahr) u.a. zur Bindung von SO2 erforderlich, dabei fallen Asche und Gips in einer Größenordnung von ca. 2.800 t/Tag an. Diese Rückstände werden entweder per Schiff oder per Lkw der Verwertung zugeführt; dies entspricht - bei einem ausschließlichen Transport über unsere Straßen - etwa 95 Lkw-Ladungen pro Tag. 7. Wir fordern ... ... kontinuierliche Messungen sämtlicher freiwerdender Schadstoffe (u.a. CO2, NOx, SO2, organische Verbindungen, Schwermetalle, Feinstaub sowie des Lärms einer unabhängigen Institution, um eine verlässliche Vorher-/Nachher-Analyse zu ermöglichen.
8. Wenn überhaupt ... ... Kohlekraftwerke für die Deckung einer noch plausibel nachzuweisenden Energieversorgungslücke notwendig sein sollte, müssen diese nach der bestmöglichen Technik zur Vermeidung von Schadstoffemissionen und vor allen Dingen mit Nutzung der dabei entstehenden Wärme (Kraft-Wärme-Kopplung) erstellt werden.
Da in Stade und Umgebung eine Nutzung der Wärme wirtschaftlich nicht möglich ist, folgt daraus, dass hier nicht der richtige Standort für zwei Kohlekraftwerke dieser Art ist. 9. Wir sind für ... ... umweltverträgliche erneuerbare Energien ... umweltverträgliche Industrie
Um diese Ziele zu erreichen, benötigen wir auch Ihre Unterstützung!
Gemeinsam sind wir Bürger stark!
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