| Flammender Protest gegen die Kohlekraftwerke |
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| Montag, 02. November 2009 um 09:42 |
![]() Zu dieser beeindruckende Demonstration hatte die Bürgerinitiative Haseldorfer Marsch aufgerufen, um friedlich, aber deutlich auf die Forderungen der Bürgerinnen und Bürger gegenüber dem Stader Bürgermeister und dem Stader Rat aufmerksam zu machen. Die Haseldorfer Marsch ist aufgrund der vorwiegenden Westwinde mit am stärksten durch die zukünftigen Schadstoffemissionen der Kraftwerke betroffen. Unterstützt wurde die Demonstration auch durch eine ganze Busladung von der Stader Seite. Niels-Peter Rühl von der Bürgerinitiative Haseldorfer-Marsch wies unter anderem auf die neue Studie des Umweltbundesamtes hin, die ganz klar zeigt, dass wir in Deutschland keine neuen Kohlekraftwerke benötigen, und dass die oft zitierte „Stromlücke“ nicht droht. „Das sind doch keine Spinner, die dort im Umweltbundesamt sitzen. Die Politiker sollen mal endlich lesen, was ihre Mitarbeiter erarbeitet haben.“ Hetlingens Bürgermeisterin Barbara Ostmeier (MdL, CDU) rief zum Widerstand auf: „Wir müssen uns wehren, dass Fakten geschaffen werden“. Prominente Unterstützung gab es bei dem Protest am Reformationstag von „Martin Luther“ persönlich. Die beiden Pastoren Andreas Petersen aus Haselau und Helmut Nagel aus Haseldorf ließen Martin Luther mahnen, dass wir die Schöpfung bewahren müssen. In den nächsten Tagen wird Stades Bürgermeister Andreas Rieckhof bestimmt viel Post bekommen. Viele hundert Menschen, die an der Demonstration teilgenommen haben, wollen ihm eine Postkarte schicken. Klicken Sie bitte hier um Bilder der Demo zu sehen. |
| Aktualisiert ( Dienstag, 03. November 2009 um 18:42 ) |


