Erstes großes Internetportal zum Protest gegen neue Kohlekraftwerke geht online
Montag, 12. April 2010 um 09:15
Pressemitteilung von der Klima-Allianz zum neuen Kohle-Protest-Portal vom 8. April 2010
"Der Protest gegen neue Kohlekraftwerke in Deutschland hat sich inzwischen an jedem der geplanten Kraftwerksstandorte gut organisiert und wird immer professioneller und erfolgreicher," so das Resultat einer Untersuchung der Klima-Allianz, einem breiten gesellschaftlichen Bündnis von über 100 Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Entwicklung, Kirche, Jugend, Verbraucherschutz, Gewerkschaften und anderen. Die Ergebnisse ihrer Analyse veröffentlichte die Klima-Allianz auf der neuen Internetseite www.kohle-protest.de.
E.ONs Investitionen – Ein Risiko für das Klima und die eigenen Aktionäre
Sonntag, 14. März 2010 um 00:00
Pressemitteilung von der Klima-Allianz zur Veröffentlichung des E.ON-Geschäftsberichtes 2009 vom 10.3.2010
E.ONs Investitionen – Ein Risiko für das Klima und die eigenen Aktionäre
Wie kein anderer Energiekonzern setzt E.ON in Deutschland weiter auf klimaschädliche Investitionen in neue Kohlekraftwerke. Entgegen dem allgemeinen Trend will E.ON auch in den nächsten Jahren gleich an vier Standorten neue klimaschädliche Steinkohlekraftwerke bauen.
"Der heute veröffentlichte E.ON-Geschäftsbericht 2009 verschleiert nicht nur die Verantwortung des Unternehmens für den Klimawandel, sondern auch zentrale Unternehmensrisiken", sagt Sven Harmeling von Germanwatch, einem Mitglied der Klima-Allianz. "Neue Kohlekraftwerke blockieren die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien. Sie sind klimapolitisch nicht zu verantworten. Zudem sind die wirtschaftlichen Risiken des Neubaus von Kohlekraftwerken für die Aktionäre erheblich." Hierauf haben bereits zahlreiche Studien aufmerksam gemacht, darunter zuletzt eine Studie der WestLB und eines von Germanwatch geleiteten Forschungskonsortiums.
"Während andere Konzerne sich zunehmend vom Neubau von Kohlekraftwerken verabschieden, setzt E.ON seine fossile Investitionspolitik mit dem Bau von vier Kraftwerken unbeirrt fort", erklärt Elias Perabo von der Klima-Allianz, einem breiten gesellschaftlichen Bündnis aus insgesamt über 100 Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Entwicklung, Kirche, Verbraucherschutz und Gewerkschaften.
Wie echter Klimaschutz aussehen kann, präsentierte Herbert Brüning, Leiter des Fachbereichs Umwelt der Stadt Norderstedt, auf Einladung der Bürgerinitiative im Hollerner Hof. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele und realisierter Projekte, zeigte er die großen Potentiale für kommunalen Klimaschutz auf. Besonders interessant: Klimaschutz hilft nicht nur der Umwelt, sondern hilft auch der Kommune Geld zu sparen. Mehrere Millionen Euro konnten so in Norderstedt in den letzen Jahren eingespart werden. Dafür wurde Norderstedt vielfach ausgezeichnet.
Die Bürgerinitiative hatte zu diesem sehr interessanten Vortrag auch alle Ratsmitglieder und die Verwaltung der Stadt Stade eingeladen. Aber bis auf die Mitglieder der Grünen, haben alle anderen Ratsmitglieder leider die Chance verpaßt, mal zu lernen, wie echter Klimaschutz aussehen kann. Reinhard Elfring von der BI bedauerte auch, dass es Mitarbeitern des Planungsamtes der Stadt Stade untersagt wurde zu kommen.
Aktualisiert ( Donnerstag, 11. März 2010 um 22:56 )
Bürgersolaranlage auch in Stade
Dienstag, 16. Februar 2010 um 19:16
BUND Stade vom 9.2.2010
StadeSolarStrom ab sofort für jeden Stader
Stadtwerke Stade, BUND und Sparkasse Stade-Altes Land stellen Kooperationsprojekt vor
Der Schutz und die Erhaltung unserer Umwelt sind die
zentralen Ziele eines neuen Kooperationsprojektes der Stadtwerke Stade
und der Sparkasse Stade-Altes Land; mit im Boot ist der BUND Stade. Ab
sofort bietet die Sparkasse ein SolarStrom-Zertifikat zur alternativen
Geldanlage an. Das Kreditinstitut wird die mit dem
SolarStrom-Zertifikat gesammelten Gelder den Stadtwerken für
Investitionen in die regenerative Energieerzeugung als Kredit zur
Verfügung stellen. Damit wollen die Kooperationspartner ihren Kunden
gezielt ein Angebot unterbreiten, bei dem das Geld in regionale
Klimaschutzprojekte investiert wird.
Aktualisiert ( Dienstag, 16. Februar 2010 um 19:23 )
Film ab gegen Kohlekraft! Klima schützen, Armut verhindern.
Montag, 15. Februar 2010 um 00:00
Oxfam vom 15.2.2010
Kohlekraftwerke in Deutschland – Klima-Katastrophe für arme Länder. Der
neue Kinospot von Oxfam Deutschland zeigt, dass Kohlekraftwerke in
Deutschland den Klimawandel verschärfen. Die Folgen des Klimawandels,
wie Stürme, Dürren und Überschwemmungen treffen vor allem Menschen in
armen Ländern.
Der Spot hatte am 14. Februar während der 60.
Berlinale Premiere, wird ab dem 18. Februar in Kinos deutschlandweit
gezeigt und ist nun auf dem Oxfam-Youtube-Kanal zu sehen.