Klimaschutz konkret - Realisierte kommunale Klimaschutzprojekte in der Stadt Norderstedt
Unsere Bürgerinitiative hat es sich nicht nur zur Aufgabe gemacht, die geplanten Kohlekraftwerke in Stade zu verhindern, sondern ist auch bemüht, den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region zu fördern. "Erneuerbare Energien für Stade !" ist daher eine Kampagne der BI für 2010.
In diesem Zusammenhang wird es einen Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema Klimaschutz konkret - Realisierte kommunale Klimaschutzprojekte in der Stadt Norderstedt geben.
Mittwoch, 10. März 2010 um 20.00 Uhr in der Gaststätte Hollerner Hof, 21723 Hollern-Twielenfleth
Der Referent Herbert Brüning ist ein ausgewiesener Fachmann und Praktiker auf diesem Gebiet. Er ist Leiter des Fachbereichs Umwelt bei der Stadt Norderstedt.
Stadtwerke Stade, BUND und Sparkasse Stade-Altes Land stellen Kooperationsprojekt vor
Der Schutz und die Erhaltung unserer Umwelt sind die
zentralen Ziele eines neuen Kooperationsprojektes der Stadtwerke Stade
und der Sparkasse Stade-Altes Land; mit im Boot ist der BUND Stade. Ab
sofort bietet die Sparkasse ein SolarStrom-Zertifikat zur alternativen
Geldanlage an. Das Kreditinstitut wird die mit dem
SolarStrom-Zertifikat gesammelten Gelder den Stadtwerken für
Investitionen in die regenerative Energieerzeugung als Kredit zur
Verfügung stellen. Damit wollen die Kooperationspartner ihren Kunden
gezielt ein Angebot unterbreiten, bei dem das Geld in regionale
Klimaschutzprojekte investiert wird.
Film ab gegen Kohlekraft! Klima schützen, Armut verhindern.
Montag, 15. Februar 2010 um 00:00
Oxfam vom 15.2.2010
Kohlekraftwerke in Deutschland – Klima-Katastrophe für arme Länder. Der
neue Kinospot von Oxfam Deutschland zeigt, dass Kohlekraftwerke in
Deutschland den Klimawandel verschärfen. Die Folgen des Klimawandels,
wie Stürme, Dürren und Überschwemmungen treffen vor allem Menschen in
armen Ländern.
Der Spot hatte am 14. Februar während der 60.
Berlinale Premiere, wird ab dem 18. Februar in Kinos deutschlandweit
gezeigt und ist nun auf dem Oxfam-Youtube-Kanal zu sehen.
GdF Suez gibt auf ! Das Energieunternehmen GdF Suez, vormals Electrabel, wird in Stade kein Kohlekraftwerk bauen.
GdF Suez hat in einem Brief an den Stader Bürgermeister bekannt gegeben, dass es seine Pläne für ein Kohlekraftwerk in Stade zurückzieht.
GDF-Suez nennt drei wesentliche Gründe für diese Entscheidung:
1. Die Unsicherheiten, die sich aus dem Schallrahmenplan ergeben, der notwendig wurde, nachdem das OVG Lüneburg dem Eilantrag Normenkontrollklage der BI Bützfleth stattgab.
2. Die nahezu unlösbaren Probleme für die wasserrechtliche Genehmigung hinsichtlich der geplanten Einleitung des Kühlwassers in die Elbe und die daraus entstehende Problematik mit der geschützen Heringsart "Finte".
3. Die derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die möglichen Laufzeitverlängerungen für Kernkraftwerke.
Die Bürgerinitiative Stade – Altes Land begrüßt die Entscheidung von GdF Suez, vormals Electrabel, ihre Pläne zum Bau eines Kohlekraftwerks in Stade-Bützfleth aufzugeben.
Dies ist eine sehr gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger von Stade und Umgebung, für unsere Umwelt und auch für unser Klima. Den Bürgern bleibt neben der Lärmbelästigung die Emission von u.a. jährlich ca. 500 kg hochgiftigem Quecksilber und 200 t Feinstaub erspart, und die Atmosphäre wird mit 4,5 Millionen Tonnen CO2 weniger pro Jahr belastet.
Die Bürgerinitiative Stade – Altes Land weist aber darauf hin, dass hier keineswegs die ökologische Vernunft oder gar die Verantwortung gegenüber dem Wohl von Mensch und Natur gesiegt hat. Die Entscheidung ist letztlich nur die Konsequenz eines Schallrahmenplans, der schlicht kein Kraftwerk zulässt und somit die Folge der erfolgreichen Klage der Bützflether Bürgerinitiative.
Brunsbüttel sagt 4.900 mal Nein zu neuem Kohlekraftwerk
Dienstag, 19. Januar 2010 um 10:27
von Die Klima-Allianz vom 18.01.2010
Brunsbüttel sagt 4.900 mal Nein zu neuem Kohlekraftwerk / Experten zeigen auf: SüdWestStrom-Kohle-Pläne verstoßen gegen geltendes Recht
Im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel soll gegen den Willen tausender Bürgerinnen und Bürger Deutschlands größtes Kohlekraftwerk errichtet werden / 4.900 Menschen haben sich im Genehmigungsverfahren gegen das Klimakillerkraftwerk ausgesprochen / Umweltverbände zeigen massive Verstöße gegen zahlreiche Umwelt- und Gesundheitsschutzvorgaben auf.
Brunsbüttel, 18. Januar 2010. Zu Beginn des heutigen Erörterungstermins protestierte eine breite Koalition aus betroffenen Bürgern, Umweltaktivisten, Kirchenvertretern und der Klima-Allianz gegen die Pläne des Stadtwerke-Konsortiums SüdWestStrom (SWS), am Standort Brunsbüttel zwei Kraftwerksblöcke mit einer Leistung von insgesamt 1.800 Megawatt zu bauen. Mit Gift-Fässern, die den enormen Ausstoß an Schadstoffen symbolisch zeigten, machte das breite Bündnis auf die drohende Umwelt-, Gesundheits- und Klimabelastung des von SWS geplanten Kohlekraftwerks aufmerksam. Insgesamt sollen an der Unterelbe in den nächsten Jahren vier Kohlekraftwerksblöcke mit einer elektrischen Gesamtleistung von 3.200 Megawatt errichtet werden.