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09 | 02 | 2010
Bürgerinitiative Stade - Altes Land
11.02.2010 - Nächstes öffentliches Treffen der BI Drucken E-Mail
Montag, 08. Februar 2010 um 00:00

Das nächste öffentliche Treffen der Bürgerinitiative Stade - Altes Land "Pro erneuerbare Energien kontra Kohlekraftwerke" findet am Donnerstag, 11.02.2010 um 19:30 Uhr im Hollerner Hof in Hollern-Twielenfleth statt.

Wir laden zusammen mit der BI Haseldorfer Marsch und der BUND Regionalgruppe Stade herzlich alle Menschen zu einem Treffen in den Hollerner Hof ein, um der BI Bützfleth für ihren großen Erfolg im Kampf gegen das geplante Kohlekraftwerk von GdF Suez zu gratulieren.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wird von dem Erörterungsverfahren in Brunsbüttel berichtet.
Ein kurzer Filmbericht mit drei erfolgreichen Anwendungsbeispielen zur energetischen Sanierung von Schulgebäuden schließt den Abend ab. Diese im Film dargestellten Beispiele wurden durch das renommierte "Wuppertal-Institut" fachlich begleitet.

Donnerstag, den 11. Februar 2010
um 19.30 Uhr
im Hollerner Hof, 21723 Hollern-Twielenfleth
 
GdF Suez gibt auf !!! Drucken E-Mail
Montag, 01. Februar 2010 um 14:59

GdF Suez gibt auf ! Das Energieunternehmen GdF Suez, vormals Electrabel, wird in Stade kein Kohlekraftwerk bauen.

GdF Suez hat in einem Brief an den Stader Bürgermeister bekannt gegeben, dass es seine Pläne für ein Kohlekraftwerk in Stade zurückzieht.

GDF-Suez nennt drei wesentliche Gründe für diese Entscheidung:

1. Die Unsicherheiten, die sich aus dem Schallrahmenplan ergeben, der notwendig wurde, nachdem das OVG Lüneburg dem Eilantrag Normenkontrollklage der BI Bützfleth stattgab.

2. Die nahezu unlösbaren Probleme für die wasserrechtliche Genehmigung hinsichtlich der geplanten Einleitung des Kühlwassers in die Elbe und die daraus entstehende Problematik mit der geschützen Heringsart "Finte".

3. Die derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die möglichen Laufzeitverlängerungen für Kernkraftwerke.

Die Bürgerinitiative Stade – Altes Land begrüßt die Entscheidung von GdF Suez, vormals Electrabel, ihre Pläne zum Bau eines Kohlekraftwerks in Stade-Bützfleth aufzugeben.

Dies ist eine sehr gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger von Stade und Umgebung, für unsere Umwelt und auch für unser Klima. Den Bürgern bleibt neben der Lärmbelästigung die Emission von u.a. jährlich ca. 500 kg hochgiftigem Quecksilber und 200 t Feinstaub erspart, und die Atmosphäre wird mit 4,5 Millionen Tonnen CO2 weniger pro Jahr belastet.

Die Bürgerinitiative Stade – Altes Land weist aber darauf hin, dass hier keineswegs die ökologische Vernunft oder gar die Verantwortung gegenüber dem Wohl von Mensch und Natur gesiegt hat. Die Entscheidung ist letztlich nur die Konsequenz eines Schallrahmenplans, der schlicht kein Kraftwerk zulässt und somit die Folge der erfolgreichen Klage der Bützflether Bürgerinitiative.
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Brunsbüttel sagt 4.900 mal Nein zu neuem Kohlekraftwerk Drucken E-Mail
Dienstag, 19. Januar 2010 um 10:27
von Die Klima-Allianz vom 18.01.2010

Brunsbüttel sagt 4.900 mal Nein zu neuem Kohlekraftwerk / Experten zeigen auf: SüdWestStrom-Kohle-Pläne verstoßen gegen geltendes Recht

Im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel soll gegen den Willen tausender Bürgerinnen und Bürger Deutschlands größtes Kohlekraftwerk errichtet werden / 4.900 Menschen haben sich im Genehmigungsverfahren gegen das Klimakillerkraftwerk ausgesprochen / Umweltverbände zeigen massive Verstöße gegen zahlreiche Umwelt- und Gesundheitsschutzvorgaben auf.

Brunsbüttel, 18. Januar 2010. Zu Beginn des heutigen Erörterungstermins protestierte eine breite Koalition aus betroffenen Bürgern, Umweltaktivisten, Kirchenvertretern und der Klima-Allianz gegen die Pläne des Stadtwerke-Konsortiums SüdWestStrom (SWS), am Standort Brunsbüttel zwei Kraftwerksblöcke mit einer Leistung von insgesamt 1.800 Megawatt zu bauen. Mit Gift-Fässern, die den enormen Ausstoß an Schadstoffen symbolisch zeigten, machte das breite Bündnis auf die drohende Umwelt-, Gesundheits- und Klimabelastung des von SWS geplanten Kohlekraftwerks aufmerksam. Insgesamt sollen an der Unterelbe in den nächsten Jahren vier Kohlekraftwerksblöcke mit einer elektrischen Gesamtleistung von 3.200 Megawatt errichtet werden.
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Kohlekraftwerke sind Auslaufmodelle Drucken E-Mail
Freitag, 11. Dezember 2009 um 09:00

Gute Nachrichten kurz vor Weihnachten: Die Bauvorhaben für die Kohlekraftwerke Mainz und Dörpen sind beendet. Gegen beide Projekte regte sich heftiger Widerstand in der Bevölkerung. Offiziell sind Finanzierung und Wirtschaftlichkeit der Kohlekraftwerke der Grund für das Aus. Damit reihen sich Dörpen und Mainz in die mittlerweile lange Reihe gescheiterter bzw. aufgegebener Kohlekraftwerksplanungen dieses Jahr ein: Berlin, Emden, Datteln, ...

Offensichtlich macht sich langsam aber sicher die Erkenntnis breit, dass Kohlekraftwerke nicht nur eine ökologische Katastrophe, sondern auch ökonomisch unsinnig sind.

Wann begreifen es endlich E.on, GdF Suez und Dow ? Wann begreifen es endlich die Stader Politiker von CDU, SPD und FDP ?

Und nun hat auch noch Dong bekanntgegeben ihr Kohlekraftwerkvorhaben in Lubmin zu den Akten zu legen. Drei gestoppte Kohlekraftwerke in einer Woche !!! Wann folgt Stade ???



 
Schönen Weihnachts(g)ruß aus Stade Drucken E-Mail
Donnerstag, 10. Dezember 2009 um 09:06

weihnachtskarteAuch dieses Jahr gibt es wieder eine Weihnachtspostkarte der BI.

Sie wurde bereits letzten Samstag im Rahmen des Informationsstands zum Klimaaktionstag in der Stader Innenstadt verteilt. Sie ist aber auch in verschiedenen Stader Geschäften, z.B. im Stattladen, erhältlich.

 
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